Donnerstag, 24. Oktober 2013

JPY muss sich entscheiden - Give me a smile

Der YEN wird sich wohl nun entscheiden müssen.
Vielen stellen sich unter einem Zyklus eine normale Achterbahn vor. Mühevoll geht es den Berg hinauf und mit Schwung dann wieder hinunter. Die MokosH Analyse hat ja den Anspruch diese Täler und Gipfel auf der X Achse "vorhersehen" zu können. Die MokosH Theorie sieht die Börse jedoch nicht nur zwischen Hoch und Tief oszillieren. Nach einer Aufwärtsphase gibt es zwei Möglichkeiten der weiteren Entwicklung: Entweder eine kräftigen Gegenbewegung oder eine Konsolidierung.
Was passiert in einer solchen Marktphase? Angebot und Nachfrage gleichen bzw. pendeln sich aus.
Ein neuer Gleichgewichtspreis entsteht. Einige, die denn Aufschwung verpasst haben kaufen, andere nehmen Gewinne mit. Die Ausschläge werden immer geringer. Eine Prognose ist in so einer Situation schwer zu treffen. Aber eines kann sicher sein, die Ausschläge können danach heftig werden. Eine "Vola - Long" Strategie könnte hier wohl angebracht sein.

Der YEN hat nun die Dreiecksspitze erreicht, die 200 Tage Linie hält diese Währung mühsam auf dem erreichten Niveau. Sollte die Marke 97,30 nachhaltig abgegeben werden, sinken wohl die Chancen auf eine weitere Kurserholung ganz erheblich.

Ein schwächerer YEN könnte große Auswirkungen auch auf den japanischen Aktienmarkt, den EUR/Dollar, die Rohstoffe und am Ende auch auf die Zinsen haben.
In einer vernetzten Welt kann jedoch diese Kausalkette, auch von jedem Punkt aufgezogen werden.
Oder man sollte eher vom Kaskadeneffekt reden. Denn wenn auch viele Erklärungsmodelle linear programmiert sind (der Glaube, dass die Erde eine Scheibe ist, hält sich hartnäckig) ist die Welt nun mal "non linear".  Das Wirkungsgefüge einzelner Systemkomponenten wird immer größer - das Beispiel des Schmetterlingsschlag lässt grüßen.

Verabschieden wir uns nun vom "Big Picture" und schreiten nun in unser Mikro Leben
Auch in unserem Leben sind die Gesetze des Netzes so: Jeder von uns nimmt Einfluss auf seine Umwelt. Ein Lächeln gegenüber dem Partner, Kassiererin, Busfahrer/in oder in den Spiegel kann den andern so beflügeln und dass der Beschenkte selbst auf seinen Nächsten positive Ausstrahlungen hat. Also wie ein Stein der ins Wasser fällt, dessen Welle ganz weite Kreise zieht.
Mir fällt der Bibelspruch ein: Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! (Mt. 7,12)
Wie gut tut es mir doch, wenn die Verkäuferin nett zu mir ist, ich freundlich behandelt wurde.
Vielleicht noch ein abschließender Gedanke: wie gehe ich mit mir selbst um ?
Treibe ich mich täglich unbarmherzig zu immer neuen Höchstleistungen? Kann ich mich auch mal loben? Lächele Dir doch mal morgen früh im Bad einmal zu!
 

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